Lesung Hessisches Justizministerium/2017, Susanne Schäfer/ Rolf Kohlrausch, Foto: Kathrin Schwedler

 

So. 17.06./ 17 Uhr

Burg Kronberg

„Texte&Töne zur Teezeit“.
„Babettes Fest“

Lesung mit Klaviermusik

https://taunus.info/veranstaltungskalender/musik-und-konzerte/babettes-fest-lesung-mit-susanne-schaefer/5062/


So. 24.06. / 17 Uhr

Kreuzkapelle im Alten Friedhof OberurselProgramm des Kulturkreises Oberursel
„Die Frau rat erzählt…..von der Fahrt in`s Kirschenwäldchen“

Von Bettine Brentano

Lesung


So. 1.Juli / 11 Uhr

Petri-Haus Frankfurt

 „Mozart auf der Reise nach Prag“

Von Eduard Mörike

Lesung

Anna Seghers: Das siebte Kreuz

Frankfurt liest ein Buch.

Anna Seghers weltberühmter Roman ist eine der mutigsten Geschichten gegen das Hitler-Regime. Er erzählt die Flucht von sieben KZ-Häftlingen. Sie werden unerbittlich verfolgt. Unter Aufbietung all ihrer Kräfte greifen die Flüchtigen nach der Freiheit. Aber nur einer von ihnen kann entkommen.
Die Höchster Farbwerke (heute der Industriepark Höchst) sind einer der Schauplätze von „Das siebte Kreuz“. Der Peter-Behrens-Bau, als technisches Verwaltungsgebäude 1924 eröffnet und ein spektakuläres Beispiel expressionistischer Architektur, ist die Bühne für die inszenierte Lesung.

Im Rahmen der Lesung finden Kurzführungen durch den Peter-Behrens-Bau statt.

Anmeldung für die Veranstaltung ab 1. März! Eintritt frei! Begrenzte Teilnehmerzahl; Teilnahme erst ab 14 Jahren. Der Betreiber des Industrieparks, die Infraserv GmbH, bittet um namentliche, verbindliche Anmeldung bis zum 24.April unter www.ihr-nachbar.de – Veranstaltungen.
Für den Einlass benötigen Sie einen amtlichen Lichtbildausweis.

Susanne Schäfer ist 2017/2018 Spielzeit Gast im Theater Pforzheim

Pforzheim: Die Frauen von Troj

https://www.pz-news.de/kultur_artikel,-Leidenschaftliches-Plaedoyer-fuer-den-Frieden-Die-Frauen-von-Troja-am-Theater-Pforzheim-_arid,1188190.html

Termine:

Dienstag, 31.10.2017:
Begin

 

n: 20:00
Mittwoch, 01.11.2017:
Beginn: 20:00
Samstag, 25.11.2017:
Beginn: 19:30
Mittwoch, 29.11.2017:
Beginn: 20:00
Samstag, 02.12.2017:
Beginn: 19:30
Mittwoch, 03.01.2018:
Beginn: 20:00
Freitag, 19.01.2018:
Beginn: 19:30

 

Fotos: Jan Bosch

Premiere Theater Marburg

"Yvonne, Prinzessin von Burgund"

Premiere: 8.April

http://theater-marburg.com/tm/Spielplan/Stuecke/559

Yvonne, Prinzessin von Burgund

von Witold Gombrowicz
Deutsch von Olaf Kühl

Es gibt Personen, die sind wie geschaffen dafür, alles aus dem Gleichgewicht zu bringen, einen verrückt zu machen, sagt Prinz Philipp zu der hässlichen jungen Frau, die ihm eines langweiligen Tages begegnet und die er zum Entsetzen seiner Umgebung heiraten will: Jeder hat so ein Wesen, das ihn zum Wahnsinn treibt. Und Sie sind meins! Der polnische Autor Witold Gombrowicz beleuchtet in seiner absurden Komödie die Beziehung zwischen Begierde und Abscheu. Yvonne ist eine Außenseiterin, deren schiere Präsenz genügt, um am Hof des Prinzen alles durcheinander zu wirbeln. Ihre Passivität strahlt eine bizarre Faszination aus. Ihr Verstummen, ihre Widerborstigkeit passt sich nicht an. Ihre Hässlichkeit entspricht keiner Konvention. Schnell verbreitet Yvonnes Anwesenheit bei Hofe Nervosität, offenbart sie doch die Abgründe und Unzulänglichkeiten der höfischen Gesellschaft. Das vermeintlich Normale gerät ins Wanken, droht zu zerbrechen. Alle um sie herum werden von einer tiefen Unordnung erfasst, die schließlich in dem Plan mündet, Yvonne zu töten.

Spielstätte: Bühne, Theater am Schwanhof


Premiere 08.04.2017

nächste Termine
08.04.2017, 19.30 Uhr, Karten
12.04.2017, 19.30 Uhr, Karten
13.04.2017, 19.30 Uhr, Karten
30.04.2017, 19.30 Uhr, Karten
04.05.2017, 19.30 Uhr, Karten
23.05.2017, 19.30 Uhr, Karten
27.05.2017, 19.30 Uhr, Karten

Regie: Sascha Nathan

Pressespiegel:

"Ohnmacht der Mächtigen: Prinzessin Yvonne begeisterte das Premierenpublikum"

 

http://marburg.news/?p=394

http://www.giessener-allgemeine.de/regional/hessen/art189,238655

http://theater-marburg.com/tm/Spielplan/Stuecke/559/?option=images

 

 

"König der Bücher"- DA Urs Widmer

Schauspiel/F.F. Main, Schauspiel

Aktuell letzter Termin: 20. April 2017

Koproduktion Comoedienhaus Wilhelmsbad + Schauspiel Frankfurt + Fliegende Volksbühne

Es spielen: Michael Quast als Edgar Göschen, Andrea Dewell, Susanne Schäfer, Alexander J. Beck, Dominic Betz, Detlev Nyga, Matthias Scheuring
Regie: Martin Ratzinger
Bühne und Kostüme: Ilse Träbing

Der große alte Verleger Edgar Göschen (Michael Quast) stirbt, und er hat für die von ihm geschaffene Göschen-Kultur nicht vorgesorgt. So lauern alle auf die Beute: seine junge Ehefrau Jutta, eine verhinderte Dichterin, Frau Schwichow (Susanne Schäfer), die rechte Hand des Alten, die jede Leiche im Keller kennt, Lehrling Meier, der die digitale Revolution vorantreibt und sich bereits im Chefsessel wähnt und natürlich die Heuschrecken aus Übersee. Eine Farce über die rasanten Veränderungen in der Verlagswelt und deren Abgründe. Das letzte Stück des 2014 verstorbenen Schweizer Autors Urs Widmer erzählt von Lust und Leid des Büchermachens. Widmer, der als Lektor die Tücken und Absurditäten der Verlagswelt kennengelernt hat, kannte sich aus! (Fotos: Wolfgang Runkel)
 

FR Rezension (in Auszügen)

Da sitzt er, der große Verleger, der einst „die Buchmesse leer geatmet“ hat, sobald er dort auftauchte, und ächzt und greint, schnauft und fasst sich ans Herz (bzw. die Leber), jammert, grimassiert, wirft Pillen ein, lässt sich von der Sekretärin fragen „hatten Sie Stuhl?“ – man könnte meinen, Michael Quast startet aus Versehen in das falsche Stück, gibt seinen famosen eingebildeten Kranken. Aber nein, erstens hat der Schweizer Urs Widmer sein letztes Stück „König der Bücher“ offenbar schwer satirisch gemeint, zweitens hat der Kabarettist Philipp Mosetter es für die Deutsche Erstaufführung „auf Volkstheater gebürstet“. Auf Frankfurt musste er es nicht mehr bürsten, beim großen alten Verleger und seiner dichtenden jungen Frau kann einem nur Suhrkamp einfallen. Ein Running Gag ist, dass sie, Jutta, immer wieder versucht, ihm, Edgar Göschen, ein Liebesgedicht vorzutragen, in dem er der wilde Tiger ist und sie seine willige Beute. Ilse Träbing, Bühne und Kostüme, hat sich im Auftrag der Fliegenden Volksbühne (in diesem Fall in Kooperation mit dem Hanauer Comoedienhaus) für die vertraute Frankfurt-Skyline entschieden. Darüber werden Horrorfiguren, Blutsauger projiziert, sobald – in großkarierten Anzügen – die amerikanischen Herren Miller (Detlev Nyga) und Bloom (Alexander Beck) auftreten, die den berühmten deutschen Verlag seit langem kaufen wollen für „World Books International Chicago Illinois USA“.(.). Auch der alte Verleger liest ja längst nicht mehr, er schläft ein, als der Autor Usenbenz (Matthias Scheuring) sein Manuskript über eine „postmonetäre Utopie“ zusammenfasst. (.) Zwischen zwei Frauen hat Widmer den alten Verleger gestellt: (.) Die langjährige Sekretärin Frau Schwichow (Susanne Schäfer), die jede Leiche im Keller kennt; die junge Ehefrau (Andrea Dewell), die es schon mit dem Lehrling treibt, ehe Edgar Göschen noch kalt geworden ist. Der Lehrling (Dominic Betz) erfindet immerhin einen Apparat (genannt iBrain), mit dem Bücher direkt ins Gehirn hochgeladen werden können. So dass sich zuletzt Frau Schwichow in einer zunehmend buchlosen Welt als lebendes Archiv anbieten kann.

 

Derzeit keine neuen Termine für diese Produktionen

Susanne Schäfer in Erfolgs-Inszenierung bei "Barock am Main" mit Micheal Quast

"Der eingebildete Kranke", Hessisch von Rainer Dachselt.

FR Bericht von Sylvia Staude

Mögen die Darsteller auch schwitzen, besonders unter den schweren Perücken, ist doch der üppige Sommer dieses Jahres ein Freund der Fliegenden Volksbühne. Laue Abende lassen sich kaum besser zubringen als auf der Tribüne vor der reizenden Fassade des Höchster Bolongaropalasts, während sich auf der Bühne Molière-Figuren deftig und klangvoll auf Hessisch beharken als „Worschtfettkopp“, „Hefedepp“, „Zentnerkreppel“, „Kellerspinn“. „Barock am Main“, diese hübsche, schon gar nicht mehr so kleine Volksbühnen-Sommersause, feiert ihr Zehnjähriges.

(...)

Er greint, jammert, jault

Quast selbst ist die „wehleidisch Gießkann“ (so seine resolute Haushälterin Nannche, Susanne Schäfer). Er greint, jammert, jault, hustet, röchelt, würgt, betrachtet im Taschentuch glücklich seinen Auswurf, im Spiegel seine Zunge, beschäftigt sich ausführlich mit seinem Stuhlgang, besonders mit der Farbe seines Stuhlgangs, ist überzeugt, dass er bald stirbt – und dann doch schrecklich erschrocken, Quast macht panische Kulleraugen – wenn ihn jemand darin bestätigt, dass er wohl bald stirbt. So ist der Mensch, in manchen Dingen setzt er felsenfest darauf, dass man ihm widerspricht. Ach, er leidet doch so, und ach, warum springt denn niemand um ihn rum?

Zum Beispiel, weil Nannche weiß, dass er kerngesund ist. Weil seine zweite, jüngere Frau Belinda, Katerina Zemankova, ihn sowieso vergiften will. Und seine ältere Tochter Angelika, Pirkko Cremer, sich gerade in Musikus Klaus, Dominic Betz, verliebt hat. Denn hat er sie nicht aufgefangen, als sie wieder einmal formvollendet in Ohnmacht fiel? Immerhin kommen der Apotheker, Philipp Hunscha, und Dr. Diafoirus, Matthias Scheuring, bereitwillig, wenn sie nur bezahlt werden. Angesichts der Kosten leidet Argan dramatisch, noch dramatischer.

Nannche hat aber nun, glücklicherweise, die Hypochonder-Faxen dicke und beschließt, Argan zu kurieren, bis er zuletzt „ufferstande“ ist von seinen Leiden.

Es gehört zum Fliegende-Volksbühne-Spaß, dass dick aufgetragen wird, nicht nur bei der Schminke (Katja Reich) und den Kostümen (Ilse Träbing). Jedem „Eingebildet Kranke“-Tierchen seine Affektiertheit, jedem Wort seinen Nachdruck. Und die Gesichter der Darsteller sind beweglich, als wären sie aus Gummi. Augenbrauen steigen, Augen rollen, Münder spitzen sich angewidert, Mundwinkel sinken klaftertief, Stirnfalten werfen sich auf. Und Mägen verklumpen, Gelenke verknoten sich – ach nein, das gehört dann doch zu den eingebildeten Krankheiten.

Cantate-Saal, Frankfurt am Main (derzeit im Umbau!)

Ernst Elias Niebergall:
DATTERICH

Mit Susanne Schäfer (Foto)

„Ich wahß net, ich hab heit schon de ganze Daag so en vasteckte Dorscht.“

„Diese Lokalposse, wie sie Niebergall allzu bescheiden genannt hat, ist eine der wenigen großen deutschen Komödien und unter den Dialektstücken das mit weitem Abstand genialste.“ Georg Hensel

Die Geschichte eines philosophischen Säufers und Schnorrers, der seinen braven biedermeierlichen Zeitgenossen an Witz und Wendigkeit, an Poesie und Ironie weit überlegen ist. 

Mit: Hans Diehl als Datterich; Pirkko Cremer, Ulrike Kinbach, Lucie Mackert, Susanne Schäfer; Dominic Betz, Felix Bieske, Jan-Markus Dieckmann, Philipp Hunscha, Detlev Nyga, Michael Quast, Matthias Scheuring, Peter Schlapp, Kurt Spielmann, Jörg Zick u.a.

Regie: Michael Quast und Sarah Groß, Musik: Michael Erhard, Bühne: Anna Sophia Blersch, Kostüme: Verena Polkowski 

Dauer: 2 3/4 Stunden plus Pause (eine echte Klassiker-Inszenierung!)

Gefördert von der Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst- und Kulturpflege.

Cantate-Saal
Großer Hirschgraben 21
60311 Frankfurt am Main

Frankfurter Goethe Festwoche 2014
www.goethe-festwoche.de


Bettine von Arnim
„Göthe, hör mich an!“
oder: Blutwurst & Genie

Von und mit Susanne Schäfer nach dem Roman von Bettine von Arnim

"Goethes Briefwechsel mit einem Kinde"

Spieldauer 80 Minuten ohne Pause

Petrihaus, Am Rödelheimer Wehr 15, 60489 Frankfurt am Main

Eintritt : 15 €

Kartenreservierung ab 2. September beim Kulturamt Frankfurt am Main unter Tel.: 069 212 36439

 

Das Mosaik einer verqueren Beziehung zwischen dem jungen, emphatischen Klassiker-Groupie Bettine und ihrem vergötterten Idol, dem Weimarer Dichterfürsten. 
(Geeignet auch für Schüler ab 16 Jahren.)

 

Einmal Aufräumen bitte! Die fünfundfünfzigjährige Bettine Brentano schreibt 1835 ihren ganz persönlichen Rückblick auf ihre Zeit mit Goethe. Das innere wie äußere Archiv wird noch einmal durchforstet. Das Mosaik einer verqueren Beziehung zwischen dem jungen, emphatischen Klassiker-Groupie und ihrem vergötterten Idol, dem Weimarer Dichterfürsten wird zur Aufarbeitung einer Jugendzeit im Sturm und Drang. In der Rückwärtswendung der inzwischen emanzipierten Frau des Berliner Vormärz steckt aber auch das Heute ewiggleiche der Mann-Frau-Konstellation: Warum Männer nicht richtig zuhören können! Dem Olympier Goethe werden speziell in der Causa noch einmal die Leviten gelesen. Gefühlsecht, erotisierend, fantasierend und mit Frankfurter Babbelschnut. Susanne Schäfer gestaltet dieses Memoryspiel als theatralisches Fengshui für alle, die lernen wollen wie man im Seelenstübchen für Ordnung in Sachen Goethe und andere Götter sorgt.  

Pressestimmen

Hamburger Zeitung    Großes Theater ohne viel Schnickschnack.

Zeitung Ingolstadt    Susanne Schäfer gelingt das Kunststück, die schwebende und bildreiche Sprache der Bet­tine von Arnim in ihrem Jahr­hundert zu belassen und sie gleichermaßen - zeitlos und ge­genwärtig - in ein Heute zu transportieren. Ohne Pathos, aber mit Leidenschaft, mit In­tensität, aber auch mit einem Hauch von Distanz.

Rheingau Echo   Susanne Schäfer nähert sich aus der Gegenwart. Die wunderbare Romantik-Suada eignet sie sich völlig unsentimental an. Susanne Schäfer zeigte auf sehr unterhaltsame Weise die Verwechslung von Dichtung und Wahrheit, Genius und Ministerialbeamten, Superhelden und gaumenfreudigem Hausvater.               

Wiesbadener Kurier

Susanne Schäfer nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise zweihundert Jahre zurück, auf die Gedanken, die sich eine ge­bildete und frei denkende Frau schon damals machen konnte.

Die Figur ent­steht lebendig und kraftvoll auf der Bühne. Susanne Schäfer erhielt vom ausverkauften Auditorium herzlichen Applaus für diese amüsante Lesestunde.

 

Susanne Schäfer, Helge Heynold, Michael Quast - Hanswursts Hochzeit. Burleske Szenen aus Goethes geheimen Erotica

www.goethe-festwoche.de


Literaturhaus Frankfurt
Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main

 

http://www.kurtheater.ch/56-0-Detailansicht.html?id=4413

"The kings's speech"- Die Rede des Königs

Autor: David Seidler, Übersetzung: Ella Dietrich

St.Pauli-Theater, Hamburg

http://www.st-pauli-theater.de/

Dass  "The King's Speech" bei den Oscar-Verleihungen 2011 groß abräumte, lag vielleicht auch daran, dass die Vorlage eigentlich feinsinniger Bühnentext war. Jetzt kehrt die auf wahren tatsachen beruhende Geschichte von König Albert, der wegen der Skandalbeziehung seines älteren Bruders unvermutet auf dem englischen Thron landete von der Leinwand ins Kammerspiel zurück. In der deutschen Erstaufführung am St. Pauli Theater wird Marcus Bluhm den König spielen, die Rolle seines Sprachtherapeuten Boris Aljinovic (ARD-Tatort Berlin). Inszenieren wird Michel Bogdanov, der mit der modernen Umsetzung von Shakeapears Königsdramen auch in Deutschland für Furore sorgte. An der Seite des stotternden Monarchen wird in Hamburg Susanne Schäfer als Queen Elisabeth stehen. Weitere Mitspieler u.a.: Stephan Benson, Niels Hansen, Anne Weber.

Pressestimmen

Deutschlandradio Kultur: "The King's Speech" gehört schlicht zum Schönsten, was in dieser Theatersaison zu sehen ist!“

Die Deutsche Bühne: „Michael Bogdanov gelingt ein Kunststück der sehr besonderen Art – er bekommt all das freundliche Gemenschel der Story genau so geschickt in den Griff wie die politischen Dimensionen der Geschichte.“

Die Welt: „Die Deutsche Erstaufführung bescherte Hamburg im St. Pauli Theater einen neuen König, der einen Preis als bester Hauptdarsteller verdient hätte.“

Hamburger Abendblatt: “Der Waliser Michael Bogdanov hat eine Geschichte, die „very british“ ist, atmosphärenreich, klug und unterhaltsam erzählt, dass sie zur Parabel über das Leben aller Ängstlichen wird. Großes Theater!“

BILD Zeitung: "Ein neues Schauspiel-Highlight auf dem Kiez.

 

***"Bleiwe Losse"- Hessische Katastrophen*

Die Fliegende Volksbühne Frankfurt Rhein-Main

http://www.fliegendevolksbuehne.de/


Text: Wolfgang Deichsel
Es spielen: Susanne Schäfer, Katerina Zemankova, Michael Quast, Matthias Scheuring
Leitung: Michael Quast, Bühne und Kostüme: Ilse Träbing

Vier Schauspieler spielen 17 Rollen!
Wolfgang Deichsels Szenenfolge "Bleiwe losse" handelt von Alltagssituationen, die, komisch und beklemmend zugleich, in Katastrophen münden.
Die Reparatur einer Steckdose stürzt das alte Ehepaar Kress in größte Verwirrung und bringt den Elektriker Bubi Menger an den Rand des Wahnsinns. Vom Anruf ihrer Tochter Monika aus Amerika ist Frau Körner so überfordert, daß sie nur noch in den Hörer heult. Der laute Ton eines Fernsehers aus der Nachbarwohnung löst bei Familie Koch eine schreckliche Ehekrise aus. Der Streit zweier Damen, die im Zoo die "Äffcher" heimlich mit Kohl füttern, gerät zum Kampf bis aufs Messer.
Deichsels Hessisch spiegelt den Ausdrucksreichtum und die Musikalität der südhessischen Mundart und ist von unerreichter Komik.
 

Im Repertoire

Gastspielbuchungen über: Kathrin Schwedler, kathrinschwedler@t-online.de

„Goethe, hör mich an!“- Oder: Blutwurst und Genie

Szenische Lesung nach dem Roman "Briefwechsel mit einem Kinder" der Bettine von Arnim/ Brentano

In Ihrem Prosaband „Briefwechsel mit einem Kinde“ hat Bettine von Arnim, geborene Brentano, spät ihren vergötterten Idol Goethe ein Denkmal gesetzt. Dichtung und Wahrheit in Briefauszügen, Anekdoten und Retrostpektiven ergeben das Mosaik einer verqueren Beziehung  zwischen einem Dichterfürsten und seinem selbst ernannten und unnachgiebigem Groupie. Susanne Schäfer kramt in Erinnerungskisten und rekonstuiert Bettines Zeit als Klassiker-„Stalkerin“ zwischen emphatischer Euphorie und lapidarer Bodenständigkeit.  Fazit: Goethe was here!    

Geeignet für Schüler ab 16 Jahren!

Hamburger Zeitung  Großes Theater ohne viel Schnickschnack.

Zeitung Ingolstadt    Susanne Schäfer gelingt das Kunststück, die schwebende und bildreicheSprache der Bet­tine von Arnim in ihrem Jahr­hundert zu belassen und sie gleichermaßen - zeitlos und ge­genwärtig -  in ein Heute zu transportieren. Ohne Pathos, aber mit Leidenschaft, mit In­tensität, aber auch mit einem Hauch von Distanz

Hamburger MorgenPost

Eine Frau ist allein, die Bühne ist fast leer und schwarz. Der geliebte Mann ist nicht da, sogar schon tot und doch allgegenwärtig. Bettine von Arnim ist ihrer eigenen Schwärmerei für das Idol Goethe ausgeliefert. 16 Umzugskartons mit seinem Namen stehen da, angefüllt mit Erinnerungen an den Dichter, der ihre Gefühle nie erwidert hat. Mit Bravour mimt Susanne Schäfer die Einsame. Als zerzauste Kind-Frau probt sie die Auseinandersetzung mit dem Angebeteten, sie sucht Verständnis und zeigt ihre Frustration. Die Inszenierung von Henning Bock schafft den Balanceakt zwischen Modernisierung und Authentizität. Seine Bettine ist eine zeitgemäße Frau, die beim Packen zu elektronischen Rhythmen mitwippt. Die gewaltigen Wortberge der Romantikerin Arnim werden ironisch durchbrochen und lassen zweifelnde und spöttische Untertöne zu, werden jedoch nie ins Lächerliche gezogen. Den "Goethe"-Kartons steht einer mit der Aufschrift "Mein" vor. Keine Bettine ohne Goethe: Mein Goethe, solange das Herz nur brausen will.



"Frau Rath erzählt",  Szenische Lesung von Susanne Schäfer nach einem Text von Bettine von Arnim.

Ein besonderes Kapitel in Sachen „Goethe und die Frauen“ ist und bleibt seine Mutter. Susanne Schäfer stöberte im Roman„Frau Rath Goethe erzählt… „ von Bettina von Arnim (geb. Brentano) und historischen Quellen. Entstanden ist ein Portait mit Saft, Kraft  und jeder Menge Hausverstand. Rokoko und Auklärungen verschmelzen mit weiblicher Finess. Entdecken sie hessisches „Schlappmaul“ in koketter Brillianz und Lebenshunger, der genüßlich auch immer auf dem Teller stattfindet. Mit im Lebens-Bouqet Brühsupp, Stockfisch, Kirschen und eine freudige Halsbandaffaire mit der preussischen Königin.

Rheingau Echo   Susanne Schäfer nähert sich aus der Gegenwart. Die wunderbare Romantik-Suada eignet sie sich völlig unsentimental an. Susanne Schäfer zeigte auf sehr unterhaltsame Weise die Verwechslung von Dichtung und Wahrheit, Genius und Ministerialbeamten, Superhelden und gaumenfreudigem Hausvater.